MODERNE KUNST MALEREI.
"Die spanische Kunst
behält über die Jahrhunderte einen ernsten und melancholischen Blick bei:
tragisch, aber niemals gewalttätig. Es gibt keine spanischen, gewalttätigen
Gemälde. Nicht einmal der grimmigste Goya oder der mit Schrecken erfüllteste
Picasso verloren je die Haltung und Klasse mit ihren Pinseln.”
SPANISCHE MALEREI.-Maler des
Expressionismus. Spanien Gemälde. Expressionismus. Expresionismus.
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"Eine gute Zeichnung steht einem guten Gemälde in nichts nach. Und noch mehr: Einem jeden Bild liegt notwendigerweise eine Zeichnung zugrunde, die es trägt, ein Skelett, das es strukturiert und stützt. Alle Bilder, die dieser Grundlage entbehren, brechen in sich zusammen und vergehen. In der Malerei ist eine gute Zeichnung eine Qualitätsgarantie. Die grundlegende Frage ist, was wir unter einer guten Zeichnung verstehen... aber das ist eine andere Geschichte." © JOSÉ MANUEL MERELLO "Alle Welt fragt sich, was Kunst ist. Ich glaube, Kunst ist sämtliches menschliches Schaffen, das den Geist auf eine höhere Gefühlsebene anhebt und überrascht."© JOSÉ MANUEL MERELLO "...Maler, Schriftsteller, Bildhauer oder Musiker zu sein bedeutet nicht, über irgendeinem anderen Beruf zu stehen. Natürlich gibt es unzählige Tätigkeiten, die, wenn sie bis zur äußersten Perfektion getrieben werden, zweifellos die meisten Kunstwerke übertreffen. Ein wunderbarer Kunsthandwerker, der Manila-Schals herstellt, kann weiter kommen als ein mittelmäßiger Bildhauer. Seine Arbeit kann weitaus hochwertiger sein. Ein großartiger Fußballspieler kann mehr Leidenschaft auslösen als wir, die Maler. "Künstler" zu sein bedeutet nichts. Aber wenn ein Genie geboren wird, wird er bestimmt nur für große Kunst, Wissenschaft, Philosophie oder Politik geboren. Wir können die Sixtinische Kapelle von Michelangelo oder das Newtonsche Gravitationsgesetz nicht mit den besten Fußballtoren der Welt gleich setzen. Große Kunstwerke sind leicht zu erkennen; ihr Licht strahlt auch über die Grenzen der Zeit hinaus."© JOSÉ MANUEL MERELLO November 2005 "Die spanische Malerei bewahrt seit Jahrhunderten ihren ruhigen und melancholischen Blick: tragisch, aber niemals gewaltsam. Es gibt keine gewaltsame spanische Malerei. Weder der grimmigste Goya noch der entsetzteste Picasso haben jemals ihre Haltung oder ihre Klasse mit ihren Pinseln verloren."© JOSÉ MANUEL MERELLO "Die Kunstgeschichte ist die Geschichte der Gefühle und des Geistes des Menschen. Sie ist eine Aufzählung seiner erhabensten Gefühle, die in Werken, die die Zeit überleben, ihren Niederschlag gefunden haben. Altamira und Lascaux sind primitive Beispiele für das Bestreben des Menschen, seine Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Ich glaube nicht, dass es eine Kunstepoche gibt, die bezüglich ihres ursprünglichen Antriebs, ein Gefühl oder eine spirituelle Hingabe zu materialisieren, höherwertiger als eine andere ist. Hingegen bin ich der Ansicht, dass es Etappen in der Kunst gibt, die sich im Zuge der Weiterentwicklung der künstlerischen Techniken von anderen abheben und an Wert gewinnen. So wie der wissenschaftliche Fortschritt stets einer aufsteigenden Linie folgt, schreitet die Kunst, deren Fortschritt von der technologischen Entwicklung abhängt, in einer aufsteigenden, jedoch diskontinuierlichen Linie voran, denn sie hängt zumindest von zwei Parametern ab: von der Technik und der spirituellen Ergriffenheit. Die Kunst ist kein Gefühl. Die Kunst ist dessen Gestaltung, Verkörperung, das mit technischem Geschick gemeißelte, geschriebene, materialisierte Gefühl. Der primitive Mensch verfügte nur über ein paar einfache Werkzeuge, um sich auszudrücken. Deshalb ist seine Kunst schlichter als beispielsweise die barocke Kunst. Das Problem ist, dass Technik und Gefühl sich nicht immer parallel zueinander entwickeln. Vielleicht deswegen können wir auf Kunstepochen stoßen, die trotz einfacherer Techniken einen sehr viel intensiveren und reineren emotionalen und spirituellen Antrieb haben als andere, in denen die Kunst mit mehr Mitteln geschwächt ist, denn die Seele des Menschen ist ranziger, unterdrückter oder sie ist manipuliert. Wenn der Geist des Menschen eine erhabene und freie Zeit durchschreitet und von einer fortgeschrittenen Technologie begleitet wird, dann können wir zweifelsohne vom Goldenen Zeitalter der Kunst sprechen."© JOSÉ MANUEL MERELLO Juni 2006
"Weder die Zeichnung wird von der Linie definiert, noch die Malerei von
der Farbe. Ein Gemälde kann noch nicht von einem Bildschirm oder einem
Foto assimiliert und verstanden werden und diese Tatsache definiert es
zum Teil. Hingegen kann die Zeichnung von diesen Medien übermittelt
werden und - abgesehen vom Fetischismus - ist es mir gleich, ob ich eine
Originalzeichnung von wem auch immer habe, ein Foto oder ein identisches
Poster. Es gibt keinen Unterschied, und man kann sich an der Zeichnung
genauso erfreuen. Dasselbe geschieht beim Lesen eines guten Buches in
der einen oder anderen Ausgabe oder beim zigten Betrachten ein und
desselben Fotos. Wenn weder Fetischismus noch Plastizität im Spiel sind,
vermitteln all diese Medien uns die Großartigkeit - oder Armseligkeit -
des Werks. Aber bei der Malerei sind die Plastizität, die Form, das
Morbide, die Opazität oder Transparenz, die glänzende oder matte
Oberfläche immer im Spiel. Diese Eigenschaften können unmöglich von
einem Computerbildschirm, einem Fernseher oder einem Poster vermittelt
werden. Die digitale Welt ruiniert die Künste bei Weitem nicht. Was sie
tut, ist, deren Einzigartigkeit hervorzuheben, und die Malerei schießt
dabei den Vogel ab, weil es auch heute noch unmöglich ist, Las
Meninas ("Die Hoffräulein") auf einer Abbildung vollständig zu
genießen, unmöglich die Leere des Raums, in dem Velázquez malte, zu
fühlen, unmöglich die perlmuttartige Schale der Bildoberfläche
wahrzunehmen, nutzlos sich umzudrehen und sie von der Seite zu
betrachten, um die zarten Wülste und Rillen der Malerei des Genies zu
spüren. Und erwähnen wir erst gar nicht die Bilder von Tàpies, Lucian
Freud oder Jasper Johns...Die Farbe und die Anordnung der Formen können
uns vieles andeuten, natürlich, aber sie liegen in der Ferne und reichen
nicht aus, um die Plastizität des Bildes auszudrücken. Das ist Malerei." Juli 2006 "Aus technischer Sicht ist es möglich, schlecht zu malen oder zu zeichnen, wenn man es nicht besser kann, aber das schlecht Gemachte muss perfekt schlecht gemacht sein. So wird immer ein gutes Ergebnis dabei herauskommen." (Sommer 2004)© JOSÉ MANUEL MERELLO |
Spanische Malerei. Maler des Expressionismus. Spanien Kunst.
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